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Informationen über Wasserschäden

Wasserschäden und feuchte Wände – beseitigen und vorbeugen.

Bauen früher und heute

Früher war das Feuchtigkeitsproblem in Bauwerken wesentlich geringer. Warum es seit längerem eine deutliche Steigerung von Feuchtigkeitsproblemen in Neubauten gibt ist eigentlich leicht erklärt.

Dazu muss man sich bewusst machen, wie unterschiedlich vor 30 Jahren im Gegensatz zu heute gebaut wurde.

Früher wurde keine thermische Dämmung verwendet, was zu einer stetigen Feuchtigkeitsabgabe durch die Außenwand geführt hat. Fenster waren wesentlich weniger gut dichtend als heute, wodurch ein steter Luftaustausch möglich war. Auch die Bauzeiten waren früher bedeutend länger, dadurch war wiederum eine kontinuierliche Feuchtigkeitsabgabe der langsam eingebrachten Baufeuchtigkeit möglich.

Dämmung

Hermetische Dämmung um Energieverluste zu minimieren ist heutzutage Basis-Baustandard. Dies gestattet jedoch keinen Luftaustausch (Feuchtigkeitsregulierung) durch die Bausubstanz. Auch die optimal dichtenden Fenster lassen keine Dampfdiffusion zu. Des Weiteren wird durch die immer mehr gestrafften Bauzeiten verhindert, dass die eingebrachte Baufeuchtigkeit ausreichend abtrocknet. Das kann wiederum zu möglichem Schimmelbefall nach Gebäudefertigstellung führen.

Heizkosten sparen

Grundlegend ist zu sagen, dass je feuchter die Raumluft ist, desto höher die Heizkosten werden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit muss nicht nur die Luft, sondern auch der darin enthaltene überschüssige Wasserdampf erwärmt werden. Deswegen amortisiert sich eine Bautrocknung bereits dadurch, dass in den kommenden Jahren die ausdiffundierende Restbaufeuchtigkeit nicht zusätzlich erwärmt werden muss.

Drei bis fünf Jahre dauert es bei einem Massivbau, bis die Restbaufeuchtigkeit aus dem Mauerwerk diffundiert. Und während dieser Phase muss mit erhöhten Heizkosten gerechnet werden. Aus gennannten Gründen sollte man sich als Bauherr oder Planer schon in der Planungsphase mit dem Thema Bautrocknung befassen. Durch Bautrocknung werden auch Folgeschäden (vor allem die gefährliche Schimmelbildung in Neubauwohnungen) und spätere Baumängel verhindert.

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